Spätburgunder vs. Pinot Noir

In letzter Zeit liest immer mehr Tendenzen, dass der eine seinen Spätburgunder Pinot Noir nennt, weil er sich davon mehr Erfolg verspricht, aber ist das denn erlaubt?

Auf französisch Pinot Noir heißt auf deutsch Spätburgunder, auf italienisch Pinot Nero, in Österreich wird die Rebe und der entsprechende Wein als Blauburgunder vertrieben.

Der Pinot Noir ist die klassische Rebsorte für weiche, duftende Weine, mit Aromen roter Früchte und ist genau der richtige Wein, wenn man samtige oder „Erdbeer“-Aromen liebt. Wissen sollte man, dass diese Rebe eine sehr schwierige Rebsorte ist. Es gibt nicht nur wenige Anbaugebiete, die eine wirklich ausgezeichnete Qualität hervorbringen. Und wie immer, wenn etwas nicht einfach ist, lassen es sich die Winzer das bezahlen, egal ob es ein Spätburgunder- / Pinot Noir-Wein war und das Rund um den Globus.

Schon sind wir bei einer Glaubensfrage angelang, denn Weinexperten behaupten, dass die besten Pinot Noirs aus dem Burgund gefolgt von Pinot Noirs aus Kalifornien und Neuseeland kommen.

Die Weinkenner haben oft im Kopf bei der bewertung ein sogeanntes Rotwein-Aromarad und dort ordnet sich Pinot Noir bzw. der Spätburgunder klar in der Rubrik „Rote Früchte“ ein, und zwar relativ weit außen, was für eine hohe Intensität entsprechender Weine spricht.

Natürlich gibt es hier deutliche Unterschiede: vom etwas leichteren Pinot Noir aus Baden oder auch aus der Region New York, über intensivere Pinot Noirs aus Chile, Südafrika und Australien, Neuseeland oder Kalifornien.

Ich persönlich schätze die deutschen Spätburgunder sehr, denn man erhält für „wenig“ Geld einen hervorragenden Wein, wenn ich einfach mal so die Weine aus dem Burgund sehe, denke ich dass man dort das 3-fache ausgeben muss für die adäquate Qualität.

Wir freuen uns auf Ihre Kritiken zu den von uns selektierten Spätburgundern äh Pionot Noirs.