Landrock Selection

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Weine für Frauen

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Weinproben a la Cru.de

Das Interesse am Thema Wein wird immer größer, das belegen viele Statistiken, die besagen, dass neben den bestehenden Weintrinker, die mehr über das Thema Wein erfahren möchte, gerade die Neueinsteiger schnell auf den Kenntnisstand der „erfahrenen“ Weinkenner gebracht werden möchten.

Cru – Weinseminare

So haben wir eine Reihe gestartet, die sich gezielt an Einsteiger richtet, die heute sagen können der Wein schmeckt oder schmeckt nicht.

Im Basiskurs lernen Sie grundlegendes über den Wein, Weintypen, Weingeschmack, Weinanbaugebiete und die Degustation. Wo schmecke ich z.B. süss oder salzig.

Bei einer Jahrgangsprobe stellen wir Ihnen Weine eines Jahrganges vor, welche sich nur durch Boden und Standort unterscheiden. Unterschiede im Weinkeller werden dabei ebenfalls erörtert.

Weinsensorik führt Sie tiefer in die Welt des Weines und des Geschmacks ein. Ziel ist es den Geschmack zu entwickeln, anhand von Beispielen, wir nutzen dazu das Set mit 50 Weinproben Le Nez du Vin aus Frankreich.

Barriqueweine geben den Weinen eine neue Dimension, wir zeigen Ihnen woran Sie diese Weine erkennen und zeigen Ihnen an praktischen Beispielen auf, wie die Stadien eines Weines dieser Art sind.

Termine:

Weinsensorik – 
Donnerstag, den 18. August 2016 von 18:00 – 20:00 Uhr
Jahrgangsprobe – Donnerstag, den 15. September 2016 von 18:00 – 20:00 Uhr
Basiswissen WeinDonnerstag, den 21. Oktober 2016 von 18:00 – 20:00 Uhr

Kostenbeitrag pro Seminar beträgt 29 EUR, eine Voranmeldung ist notwendig, da die Plätze begrenzt sind, wir bitten um Ihr Verständnis.

Bitte senden Sie uns Ihre Anmeldung: Ich möchte mehr über Wein wissen …

Weinfehler und woran man sie erkennt

Weinfehler und woran man sie erkennt

Woran erkennt man fehlerhafte Weine? Diese Frage bekommt man bei Weinseminaren immer wieder gestellt, denn niemand möchte sich im Restaurant blamieren, wenn er einen Wein reklamiert. Oft lässt Sie eine vermeintliche Unkenntnis vor der Reklamation zurückschrecken. Vielleicht, so denkt man ist genau dieser Geschmack, das Besondere bei genau diesem Wein.

Im Folgenden erkläre ich Ihnen, woran sie die am häufigsten vorkommenden Weinfehler erkennen können.

Kork bzw. TCA-Verseuchung
Die gute Nachricht zu erst, es gibt auch „Korker“ ohne Korken! Wenn sie einen solchen Wein reklamieren möchten, dann sprechen sie besser von einer Trichloranisol (TCA)-Verseuchung.  Korker haben einen muffigen bis scharfen Eigengeschmack, je nach Konzentration.

Man geht heute davon aus, dass der sogenannte Korker ein Stoffwechselprodukt von Mikroorganismen ist. Testen können die Korkhersteller das nicht, da sie sonst den Korken zerstören würden. Die günstige Korkgranulat Korken enthalten ein Bindemittel, was die Haltbarkeit negativ beeinflussen, also nichts für hochwertige Wein ist.

Tribromanisol = TBA 
TBA ist Bestandteil vieler Flammschutzmittel. So kann es vorkommen, dass die EURO-Paletten damit imprägniert sind wie die Pappkartons  der Weinflaschen. Auch die Weinkeller bei gerade erfolgter Renovierung wieder umgearbeitet werden, da der erste Jahrgang aus dem neuen Keller eine hohe Quote an Korkgeschmack aufwies, da verarbeitete Materialien TCA freisetzten.

Einen Trick gibt es um den Korker ein Schnäppchen zu schlagen, nehmen sie einfach eine lose zusammengeknüllte Frischhaltefolie und geben sie diese ins Weinglas. Der Korkgeschmack ist weg, aber ob das Gesund ist sei mal dahingestellt.

Fruit Scalping – Schleichender Kork

So nennt man in den USA die Wirkung des schleichenden Korkers, da der Kork neben der Abgabe von TCA noch die Frucht langsam aber sicher aus dem Wein raubt – eben skalpiert! So kann es sein, das jemand den Wein ganz anders in Erinnerung hat und er nun die Frucht geraubt bekam. Eines ist allen Fehlern gemein, der Wein schmeckt fad.

Schwefel – Böckser
Wenn Ihr Wein beim öffnen nach faulen Eiern stink, dann haben sie einen sogenannten Böckser! Ein Tipp, um zu überprüfen, ob es echter Böckser ist, werfen sie eine Ein-, Zwei-, oder Fünf-Cent-Kupfer-Münze ins Glas, denn Kupfer bindet den Schwefel-Böckser. Sie können den Wein reparieren oder einfach stehen lassen.

Ein leichter Böckser ist in Ordnung(!), da viele hochwertige Weine einen leichten Böckser während der gewollten Spontan-Gärung entwickeln. Diese Spontanvergärung geschieht, indem der Winzer keine Industriehefen zum Vergären benutzt, sondern die Hefen die im Wein und im Weinkeller zu finden sind.

(Diese war früher die völlig normale Vorgehensweise, wobei alleine, die aus dem Weinbergen mitgebrachten und im Gärkellers befindlichen Hefen für die Vergärung zuständig waren, muten heute schon seltsam an.)

Warum eigentlich?

Exkurs
Die sogenannten spontan vergorenen Weine, bieten auch deshalb einen besondere Geschmacksvielfalt, da bis zum Erreichen eines Alkoholgehaltes von ca. 5 % Volumen nicht nur Hefen an der Vergärung beteiligt sind. Das ist auch ein Grund dafür, dass die Komplexität (Bukett- und Geschmacksvielfalt) bei diesen Weine größer ist. Es gibt zum Glück immer mehr Weinliebhaber, die diese Spontangärung zu schätzen wissen. Kehren wir wieder zum Böckser zurück, der heisst dann auf einmal liebvoll „Sponti-Stinker„.

UHU-Ton im Wein
Wenn der Wein nach Nagellack, einem Aldehyd-Ton, Essigstich, flüchtige Säure oder Lösungsmittel-Ton riecht, dann haben sie es mit Essigbakterien zu tun. Diese Fehler entstehen bei der Gärung oder kurz danach, wenn der Zucker oder Alkohol von Mikroorganismen, in der Regel Essigbakterien zu Essigsäure und deren Nebenprodukten zu Acetaldehyd oder Ethylacetat umgewandelt wird. In der Nase ist das sehr unangenehm. Oft sind diese Stoffe, in sehr kleinen Mengen immer im Wein, aber es kommt eben auf die Konzentration an. Wegwerfen müssen sie den Wein eigentlich nicht, da sie „noch“ trinkbar sind.

Petrol-Ton 
Ein Wein der Petroltöne aufweist, ist nur als junger Wein als fehlerhaft zu bezeichnen, da sich im Reifeprozess von Weissweinen oft dieser Ton entwickelt. So ist z.B. der gereifte Riesling dafür bekannt, dass er eine leichte Petrolnote aufweist. Die einen lieben es, die anderen hassen es.

Untypischer Alterungston (UTA)
Kennen sie den Geruch von Mottenkugeln oder so etwas wie ein feuchter, nasser Lappen? Im Extremfall könnte man auch vom Erbrochenem sprechen.

Vorneweg, die Weine schmecken nicht so, aber im Mund wirken sie einfach nur dumpf und fade! Die Farbe des Weines ist heller. Dieser Fehler tritt bei Weissweinen auf. Er entsteht schon im Weinberg am Rebstock und macht sich leider erst bemerkbar, wenn der Wein auf die Flasche gezogen wurde.

Brett
Eigentlich sprechen wir von einem Hefepilz mit dem Namen: Brettanomyces, dieser Pilz erkennen sie an dem unangenehmen Geruch, welcher an einen nassen Hund erinnert. Hundebesitzer wissen jetzt genau wovon ich spreche. Wenn die Dosis sehr hoch ist beeinflusst der Pilz auch den Weingeschmack. Es gibt den Spruch, das ein bisschen Brett nett ist, wie auch immer die einen lieben ihn und ja sie ahnen es, die anderen hassen diesen Geschmack. Mir gefällt er gar nicht! Brett, also den Hefepilz, können sie auch haben wenn sie z.B. Gemüse kaufen, welches mit diesem Hefepilz in Berührung gekommen ist, wie z.B. Petersilie in Büscheln.

Trübung im Wein
Ein Zeichen was jeder sofort erkennen kann ist ein Wein der trüb oder stumpf im Glas ist. In der Regel ist das ein Zeichen dafür, das der Wein über seine „Zeit“ ist. Sehen sie dann noch Schwebteilchen dann ist das gar kein gutes Zeichen. Weine bekommen in Deutschland nur eine amtliche Prüfnummer, wenn sie „blank“ sind!

Unerwünschte Trübungen entstehen also meist nach der Prüfung mit der Zeit in der Flasche! Bei Rotweinen reagieren Metalle Eisen und Kupfer mit Gerbstoffen und fällen aus, was zum Glück selten vorkommt. Bei alten Rotweinen ist dies leider öfters der Fall. Schlimmer ist die Trübung durch Mikroorganismen, denn diese ruinieren den Wein in der Regel, denn durch Ihre ungezügelte Vermehrung in der Flasche, was man leider auch negativ schmecken kann und man sollte den Wein nicht weiter trinken.

Die sogenannte Eiweißtrübung sollte heute nicht mehr vorkommen, denn die Winzer arbeiten vor der Abfüllung mit Bentonit, dann bleibt der Wein klar. Wie immer, gibt es aber auch besondere Weinmacher, die es cool finden auf eine Schönung zu verzichten. Ziel ist es einen Naturwein zu machen, hier kenne ich das Problem der Trübung. Ein Nachteil von dem Bentonit ist die Tatsache, dass es leider dafür bekannt, dass es das Aroma des Weines reduziert.

Flaschenfehler
Kommen wir zu den Fehlern, die zum Teil von den Winzern nicht mehr zu vertreten sind, dann nämlich, wenn der Wein den Keller verlassen hat und auf seiner Reise zum Kunden ggf. über Kontinente geht: Wein mag es während des Transport oder Lagerung nicht, wenn er zu hohen Temperaturen (60 Grad plus) ausgesetzt wird oder wenn er einfriert. Weinstein ist ein Indiz für unsachgemässe Lagerung, aber kein Grund den Wein zu wandeln.

Die Weinflaschen sind vor und während der Füllung auch eine Unbekannte, da je nach Füllanlage die Flaschen eventuell verunreinigt sind. Mit diesen Problem haben kleinere Winzer öfter zu kämpfen wie grosse Weinbetriebe.  Was man immer meiden sollte, sind lange Lagerungen im direktem Sonnenlicht! Undichte Korken sind ebenfalls ein Weinkiller erste Güte. Achten sie auf die Luftfeuchtigkeit, ist diese zu gering kann es zu dem ungewollten Sauerstoffaustausch kommen.

Ich hoffe Ihnen mit der Auflistung der Weinfehler eine Hilfestellung gegeben zu haben, umgezielt den Fehler zu erkennen und zu benennen. Seien sie mutig, wenn sie einen Weinfehler erkannt haben, denn der Wirt oder Weinhändler wandelt in der Regel die Flaschen bei Hersteller der Weine.

Ihr Weinfreund Michael Landrock

Sie haben noch einen Weinfehler den wir nicht besprochen haben, dann schreiben sie mich doch einfach unter info@cru.de an.

Weingut Bremer im Zellertal (Nordpfalz)

Weingut Bremer im Zellertal Nordpfalz

Als Weinliebhaber und Händler kommt man in der Weinszene schon ein wenig herum. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es immer wieder weiße Flecken auf der Weinlandkarte gibt, den man noch nicht entdeckt hat.

Einer dieser weißen Flecken war das Zellertal der nördlichste Zipfel des Weinbaugebietes Pfalz und im fliessenden Übergang der Weinbauregion Rheinhessen.

Wo liegt das Zellertal eigentlich?

Lassen Sie uns erst einmal eine geografische Abstimmung machen, wir befinden uns von Worms aus Richtung Westen fahrend auf dem Wege nach Monsheim, dort geht es in das Zellertal, welches noch ein echtes Entdeckungspotential hat. Diese Tal liegt in einem besonderen Mikroklima zum Donnersberg, welcher als Fixpunkt am Horizont zu sehen ist.

Wäre man Jahr 2012 durch das malerische Dorf gefahren, hätte man beim Weingut Herr halt machen müssen, welches im Jahr 2013 von der Familie Bremer übernommen wurde. Die Bremers waren eigentlich auf der Suche nach einem kleinen aber feinen Weingut in Frankreich, fanden dann im Zellertal eine Gelegenheit, die man wohl nicht ausschlagen konnte. Da man weingeschmacklich ganz neue Wege beschreiten wollte, wurde die komplette Kellertechnik als auch das Gebäude von Grund auf saniert. Der Barrique Keller befindet sich ebenso im Aufbau, wie der Weissweinkeller. Noch vermarktet das Weingut nur ein Teil seiner Weine selbst. Ich probierte Anfang März gemeinsam mit Michael Acker dem mehrfach ausgezeichneten Önologen die Weine und war begeistert.

Geschichte wird neu geschrieben

Die Familie Bremer beschlossen mit allen alten Traditionen zu brechen und das Ensemble um das Herrenhaus, den großzügigen Scheunen, den alten Stallungen und das Kelterhaus nach neusten weintechnischen Gesichtspunkten umzubauen. Das Ergebnis ist beeindruckend, wenn man durch das Eingangstor hineinfährt, dann fühlt man sich ein eine andere Welt versetzt. Romantisch begrüßt der Innenhof den Besucher mit einer Jahrhunderte alten Linde, das Haus umrankt von Efeu. Man könnte fast meinen, dass hier einfach die Uhr angehalten wurde. Wenn man dann auf der kleinen Terrasse vor der Vinothek steht, dann sieht am die eigenen Weinberge in den besten Lagen. Wer jetzt denkt, hier wird erst seit neusten Wein angebaut, der täuscht sich denn die Toplage ist die die Cru-Lage „Schwarzer Herrgott“. Weinbaugeschichtlich ist das Tals so interessant, weil hier ein sehr hoher Anteil an Kalk im Boden ist. Man könnte sagen das Burgund Deutschlands liegt im Zellertal. Damit dem Weingut auch Bremer Blut eingehaucht wird, haben sich die drei Töchter Anna, Rebecca und Leah zur Aufgabe gemacht diese Vision vom Weingut Bremer Leben einzuhauchen. Die Drei bringen ihre Ausbildungen und Erfahrungen in den Bereichen Betriebswirtschaft, Marketing und der gehobenen französischen Gastronomie mit, um hier im Zellertal neue Akzente zu setzen,

Gemeinsam mit dem ihren Oenologen Michael Acker stellten Sie alles auf den Prüfstand um dem Ziel der Fokussierung auf absolute Spitzenqualität im Weinbau Rechnung zu tragen. Angefangen im Weinberg, der extrem auf Ertragsreduzierung ausgelegt wurde, über eine Handlese in mehreren Durchgängen. Wie immer steht und fällt das Projekt mit dem Terroir welches hier beste Voraussetzungen mitbringt. Das Resultat können Sie im Glas sehen und vor allem schmecken. Seinen Sie willkommen im Zellertal.

Wer noch nicht da war, der sollte sich langsam auf den Weg machen.

Bewertungen

So wundert es nicht dass Eichelmann in der Ausgabe 2016 von einem ganz und gar überzeugendes Debüt für die  Weine aus dem Jahr 2014  spricht.

Falstaff Weinguide 2016 schreibt: „Auf die ersten Weine durfte man wirklich gespannt sein. Um mit der Türe ins Haus zu fallen: Unsere ohnehin hohen Erwartungen wurden noch übertroffen.“

Zeller Schwarzer Herrgott Grosses Gewächs wurde mit 92 Punkten Falstaff und 89 Punkten im Eichelmann bewertet.

Die ersten zwei Sterne im Eichelmann und die Aufnahme in den Falstaff Weinguide sind weitere Beweise für dieses Weingut, welches sich im Klein-Burgund im Zellertal heranwächst.

Hier geht es zu den Weinen des Weingut Bremer im Webshop der Cru.de

Welcher Wein zum welchem Spargelgericht

Spargelweine im Jahr 2016

Ab Ende April ist es wieder soweit, die Spargelsaison 2016 startet. Damit beginnt auch das alljährliche Frage, welcher „Spargelwein“ passt zum Essen?

Ein Ansatz ist, ich trinke immer Riesling, also auch zum Spargel. Das ist eine Möglichkeit, bringt Sie aber um einen Gaumengenuss, denn das leicht bitteres Gemüse verdient eine Würdigung durch den passenden Wein.

1. Silvaner

Ein Silvaner passt sehr gut zum Spargel, da der Wein durch seine Gemüsearomen, wie gekochten Sellerie und/oder Kürbis Aromen auf sich aufmerksam macht. Damit er etwas spritzig ist, empfehle ich die leicht säurebetonte Variante. Lecker und eine eine ideale Kombination.

Wir haben einen grünen Silvaner unserer Neuentdeckung Bremer aus dem Zellertal für Sie als Empfehlung im Sortiment,

Hier gelangen Sie direkt zu unseren Spargelweinen …

2. Weisser Burgunder

Oft wird der Spargel mit einer Sauce Hollandaise oder Buttersauce und Kartoffeln bestellt, dieser Klassiker unter den Spargelgerichten findet im Weissen Burgunder  oder Weissburgunder einen perfekten Partner.

Die Weisse Burgunder Reben bringen Weine mit einer feinen Frucht, aber auch mit leicht vegetative (bittere Noten)  hervor. Aktuell würde ich Ihnen den Weissen Burgunder 2015 aus dem Hause Dr. von Bassermann-Jordan oder Dr. Deinhard aus der Pfalz empfehlen. Aus Rheinhessen hat das Weingut Spiess mit seinem 2014er noch eine interessante Alternative im Programm, für alle die einen weiniger Geschmack bevorzugen.

Die Burgunder Rebsorte Chardonnay glänzt oft durch eine nussigen Noten im Abgang, diese wiederum passt perfekt zum Spargel. Warum nicht einen Chardonnay des Weingut Wageck oder Bremer aus dem Zellertal probieren. Für Liebhaber von Überseegebieten haben wird den feinen Chardonnay aus dem Hause Los Vascos, im Programm der wie Ihr Spargel am Besten auf Sand reift.

3. Riesling Klassiker

Ich liebe beispielsweise diese klassische Spargel, Kartoffel, Butter und Schinken Kombination. Der Schinken ist salzig, je nachdem was für einen Schinken Sie wählen, so ist der Wacholderschinken leicht, andere Schinken sind wesentlich salziger, hier empfehle ich einen feinfruchtigen nicht zu trockenen Riesling.

Eine einfache Regel, je würziger der Schinken oder das Fleisch, desto kräftiger darf der Wein sein. Gerne auch mal einen Wein von alten Reben oder einen Riesling der etwas Holz gesehen hat, wie der WIN WIN des Weingutes von Winning aus Deidesheim.

4. Rosé

Ein fein fruchtiger Rosé findet bei einem grünen Spargel sein perfekten Partner. Probieren Sie doch einfach einmal ein Wageck Cuvée Rosé zu ihren Spargeln,

Beliebte Spargelvarianten:

Spargel mit Butter
Spargel mit Hollandaise

dazu roher und gekochter Schinken,
Schnitzel,
Steak,
Lachs,
Roastbeef

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Spargelsalat mit Roastbeef und dicken Bohnen
Spargelsuppe mit Flusskrebsen und Kopfsalat
Löwenzahnsalat mit Wachteln und Spargel

Sie sehen die Spargelvarianten sind sehr vielfältig, so auch die Empfehlungen beim Wein.

Für Anhänger spanischer Weissweine, empfehle ich Ihnen das Cuvée aus Viura und Malvasia aus dem Rioja Altus. Dieser Wein passt durch seine Mineralität bestens zum Spargel.

Sie haben ein besonderes Gericht und suchen den passenden Wein, dann fragen Sie mich doch einfach nach einer individuellen Weinempfehlung. Diese gebe ich Ihnen  per E-Mail oder am Telefon.

Hier gelangen Sie direkt zu unseren Spargelweinen …

Ihr Michael Landrock

Hierzu mehr in einem älteren Blogbeitrag von mir: Spargelwein 2013

Was Weinliebhaber wirklich wollen

Sicher kennen sie diese Situation auch, es soll ein schöner Abend werden in einem von den Restaurantführern hochgelobten Lokal. Die Speisekarte verspricht feinsten Gourmet Genuss. Neben der Speiskarte bekommen sie eine weitere Karte, die Weinkarte – ein Nachschlagewerk im Dudenformat, so groß und so schwer wie ein Weltatlas. Ein Gast, meistens, der der sich am besten mit Weinen auskennt oder der Gastgeber bekommt den Auftrag sich jetzt mit diesem Machwerk von Weinanbauländern, Regionen und Rebsorten und Cuvées auseinanderzusetzen. Überforderung pur, ich denke, das wissen die Restaurantbetreiber und senden wie von Geisterhand einen Sommelier herbei, um Wein zu verkaufen und mit gekonnten Worten den Gast in seine tolle Weinwelt einzuführen. Eigentlich wollte jeder am Tisch etwas feines Essen und einen dazu passenden Wein genießen.

Muss das so sein?

Nein, aus meiner Sicht sind die großen Weinkarten out. Ein Sommelier sollte sich nicht als Herrgott des Weines aufspielen und die Gäste bevormunden.

Ich empfehle, statt großer Weinbücher, eine überschaubare gut gemachte Weinkarte auszuarbeiten, die zum Probieren einlädt. Jeder Gast freut sich, wenn er wieder mal etwas Neues entdecken kann, je nach Saison oder Vorlieben der Gäste.

Haben Sie sich einmal Gedanken gemacht, was einen guten Sommelier ausmacht? Er sollte mehr zuhören als reden. Die Gäste wollten nicht gegängelt, sondern nach ihren Wünschen und Vorlieben gefragt werden. So wäre es von Vorteil, wenn der Sommelier neben profunden Weinkenntnissen auch ein psychologisches Einfühlungsvermögen besitzen würde.

Die wichtigste Weinregel heißt heute: „Man muss sich nicht an Dogmen halten“. Sie wollen zum Fisch einen leichten Rotwein, dann bestellen Sie ihn einfach, es geht doch vor allem darum, dass sie Spaß am Weintrinken zu haben.

Der Weinkenner Michael Landrock sagt: Entscheidend seien deshalb nicht große Namen oder teure Preise, sondern es komme allein auf die Emotion an – also darauf, den richtigen Wein am richtigen Ort zur richtigen Zeit zu genießen. Mit netten Menschen reden, ein gutes Essen, sich dabei entspannen und ein gutes Glas Wein – das ist wahre Weingenuss.

Auf die schweren, alkoholreichen Status-Weine, wie sie seit Jahren von Weinkritikern propagiert werden sind aus Sicht des Schreibers out. „Der Trend“, sagt Landrock, geht zu frischen, fruchtigen, eleganten und finessenreichen Weinen.

Vollmundige Barrique-Weine sind ein wenig aus der Mode gekommen, dies beweisen auch die Verkaufszahlen der cru.de, die vornehmlich an Endverbraucher verkauft. „Wir haben festgestellt, dass die holzlastigen Barrique-Weine nicht mehr so in Mode sind. Deutsche Weine sind gefragt“, beschreibt Landrock den aktuellen Zeitgeist, wenn- gleich er einräumt, dass die Weinhändler nach wie vor mit den umstrittenen Punkten und Auszeichnungen der Weinbranche werben würden.

Landrock ist jedoch überzeugt davon, dass sich der Weingeschmack geändert hat; „In den 80 – 90er Jahren erlebten wir eine kulturelle Revolution im Weinbau mit einem riesigen Qualitätssprung, die 2000er Jahre waren geprägt von den teuren Angeber-Weinen, und heute verlangen die Weinfreunde mehr nach leichten frischen Weinen. Bei einer Probe hörte ich das Wort „Trinkigkeit“, was treffend das bezeichnet, was der heutige Weintrinker gerne sucht.

Riesling sind zwar die Krönung des Deutschen Weinbau, allerdings haben sich in den letzten Jahren Weißburgunder und Sauvignon Blanc aus der Pfalz, Silvaner aus Franken und Rheinhessen oder Grauburgunder aus Baden einen Platz am Restauranttisch überlassen. Die Pinot Noirs, also Spätburgunder, werden heute von den jungen Winzern ganz anders und feiner ausgebaut, wie der alte Ausbaustil der 90er Jahre. So ändert sich die Weingenusslandschaft im Laufe der Jahre.

Ihr Cru Weinfreund

Michael Landrock